Gesucht: Wilde Nachbarn – am 1.4. geht’s los!

Die Gewinner des Fotowettbewerbes "Wilde Nachbarn"

Der Frühling 2020 hielt einige Überraschungen für Mensch und Wildtier bereit. Er ermöglichte es, die Natur in unserer direkten Umgebung wieder bewusster wahrzunehmen. Die „wilden Nachbarn“ im eigenen Garten oder vor der Haustüre boten spannende Beobachtungen. Um diese Erlebnisse festzuhalten, rief die Außenstelle Seebarn der Österreichischen Vogelwarte den Fotowettbewerb „Wilde Nachbarn gesucht“ ins Leben.
Zwischen dem 1. April und 31. Mai 2020 wurden insgesamt über 380 Fotos heimischer Wildtiere über die Projektseite eingereicht. Vögel stellten mit 230 Einreichungen die am meisten fotografierte Artengruppe dar. Bilder von Säugetieren folgten mit 65 Einreichungen in einigem Abstand auf Platz 2. Mit 30 eingereichten Fotos war die Artengruppe der Insekten beim Fotowettbewerb „Wilde Nachbarn gesucht“ vertreten.

Aus den zahlreichen Einsendungen wählte die Fachjury, bestehend aus den Naturfotografen Jessica Winter, Josef Stefan und Christoph Kaula, die 3 schönsten Bilder aus. 

Am 24. Juni 2020 wurde bei der Prämierung der Preisträger des Fotowettbewerbes an der Österreichischen Vogelwarte der Vetmeduni Vienna das Gewinnerbild präsentiert. 

 
Janette Siebert & Richard Zink mit dem Gewinner des Fotowettbewerbes Heimo Emmerstorfer (v.r.n.l.). © N. Eder / Österreichische Vogelwarte

Das Foto „Libellenpyjamas am Gartenteich“ des Nationalpark-Rangers Heimo Emmerstorfer, wurde einstimmig von der Fachjury auf den ersten Platz gewählt.
Die Initiatoren des Fotowettbewerbes, Richard Zink und Janette Siebert, überreichten dem begeisterten Gewinner den Hauptpreis des Wettbewerbes, das CL Pocket 8x25, mit freundlicher Unterstützung von SWAROVSKI OPTIK. Das Gewinnerbild wird für 1 Jahr in der Österreichischen Vogelwarte ausgestellt.

Den zweiten Platz belegte das Foto „Zauneidechse beim Trinken“, eingereicht von Egon Weissheimer, Hobbyfotograf aus Leidenschaft. Er darf sich über die Teilnahme an der Fotosafari „fliegende Juwelen am Wagram“ am 04. Juli 2020 freuen. 
 


Der Zweitplatzierte Egon Weissheimer bei der Preisverleihung mit Janette Siebert und Richard Zink (v.l.n.r.). © N. Eder / Österreichische Vogelwarte

Auf den 3. Platz wurde von der Fachjury das Foto „Eichelhäher“ gewählt. Der glückliche Gewinner Hubert Salzgeber aus Vorarlberg darf sich über den Fotoworkshop "Abenteuer Naturfotografie" zum Nachlesen freuen.

Bei einer abschließenden Führung an der Österreichischen Vogelwarte, erhielten die Preisträger von Richard Zink interessante Einblicke in die verschiedenen Forschungsbereiche des Instituts.

 
Richard Zink bei einer Führung an der Österreichischen Vogelwarte. © N. Eder / Österreichische Vogelwarte

Das Team der Österreichischen Vogelwarte – Außenstelle Seebarn gratuliert den Gewinnern ganz herzlich und bedankt sich bei allen TeilnehmerInnen des Fotowettbewerbes für die zahlreichen Einsendungen!

Ein besonderer Dank geht an SWAROVSKI OPTIK, als Hauptsponsor des Fotowettbewerbes, für die großzügige Spende des Fernglases CL Pocket 8x25.

Für alle neugierigen Naturliebhaber bietet Swarovski etwas ganz Besonderes: 
Der dG - Digital Guide von SWAROVSKI OPTIK ist das erste fernoptische Gerät, das es Ihnen ermöglicht, Ihre Beobachtungen zu erkennen und zu belegen sowie das Geschehene mit Gleichgesinnten zu teilen. 

 

Tierbeobachtungen gesucht!

 
Biberspuren. © E. Dietrich, stadtwildtiere.ch

Viele Wildtiere sind nachtaktiv und man bekommt sie nur selten zu Gesicht. In ihren Gebieten hinterlassen sie jedoch Spuren und verraten damit ihre Anwesenheit. Gemeldet werden können neben Tierbeobachtungen auch Spuren wie Fuchsbaue, Erdhügel von Schermaus oder Maulwurf oder Tierlosungen. Anhand der Eigenheiten der Spuren lässt sich oft die Tiergruppe oder sogar die Art bestimmen. Deshalb dazu immer auch ein, zwei Bilder hochladen.

Melden Sie uns Ihre Beobachtungen von Wildtieren und ihrer Spuren, indem Sie sie auf unserer Webplattform eintragen.

Oder besuchen Sie unsere Galerie und entdecken Sie, welche Bilder Beobachter/innen hochgeladen haben.

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